Das neue Projekt am Uferweg

Die Stadt und die Previs haben im Rahmen einer ausführlichen Nachhaltigkeitsstudie Alternativen zum bisherigen Wettbewerbsprojekt geprüft.

Das Fazit der Nachhaltigkeitsstudie ist eindeutig: Die beste Lösung ist ein Ersatz der heutigen Bauten.

Gemeinsam mit der Stadt wurden daraufhin Rahmenbedingungen für das alternative Neubauprojekt definiert.

Anstelle des ursprünglichen Wettbewerbsprojekt mit einem einzigen Längskörper sollen verschiedene Baukörper entstehen, welche die Durchsicht aus der Hanglage sowie eine etappierte Realisierung ermöglichen. Dadurch müssen auch nicht alle bestehenden Wohnungen gleichzeitig abgebrochen werden. Wie dieses Projekt konkret aussieht, ist heute noch offen.

Durch optimierte Grundrisse, eine entsprechende Wohnungsanzahl und eine gelungene städtebauliche Lösung, sollte es möglich sein, dass die Wohnungen in einem unteren Preisband des aktuellen Marktes angeboten werden können. Dazu müssen allerdings die vielfältigen Interessen sauber aufeinnander abgestimmt werden können.

Die neue Siedlung wird sich städtebaulich noch stärker als das Wettbewerbsprojekt in die Umgebung des Quartiers an der Emme einfügen und auf die gewachsene Bebauungsstruktur Bezug nehmen.

Am Uferweg entstehen Mietwohnungen mit normalem Ausbaustandard und keine Luxuswohnungen; solche sind in der Anlagestrategie der Previs auch gar nicht enthalten.

Das Areal ist gut erschlossen. Durch die gute Lage und die kurze Distanz zum Zentrum und zum Bahnhof,  soll versucht werden, durch ein geeignetes Verkehrskonzept auf die Erstellung einer Autoeinstellhalle zu verzichten und einen hohen Grad an „autofreier Erschliessung“ zu erreichen.