Was bisher geschah

2007 hat die Previs in Zusammenarbeit mit der Stadt Burgdorf und mit drei renommierten Raumplanungs-Büros eine städtebaulich Studie für attraktive und vernünftige Überbauungsformen geprüft.

Der städtische «Masterplan Überbauung Uferweg» sah bereits 2008 die Möglichkeit eines Ersatzneubaus der Siedlung aus der Mitte der 50-Jahre vor. Der Masterplan bildete die Grundlage des Architekturwettbewerbs 2009.
 
Gestützt auf die Resultate der städtebaulichen Studien lobt die Previs im Jahre 2009 einen Architekturwettbewerb im Einladungsverfahren nach SIA 142 aus.

Aus den eingereichten 14 Projekten erkor die Fachjury Ende 2009 das Projekt „Lungofiume“ des Architekturbüros Ernst Gerber Architekten + Planer, Bern  zum Sieger. Es sah einen einzigen, lang gezogenen, siebengeschossigen Bau in der Mitte des an der Emme gelegenen Freiraums vor. Aus Sicht der Behörden und des SIA war das Vorgehen der Previs in jeder Beziehung vorbildlich. Die gesetzten Rahmenbedingungen bezüglich Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit wurden durch das Siegerprojekt eingehalten.

Über die Stadt wurde das Projekt auch beim kantonalen Wettbewerb ESP Wohnen eingereicht und 2010 ausgezeichnet.

Gegen den Neubau regte sich aber im Quartier und – organisiert von einer «IG Uferweg Nein» auch mit nicht im Quartier ansässigen Mitgliedern – in der Burgdorfer Öffentlichkeit Widerstand.

Die Previs entschliesst sich daraufhin zu einer Sistierung des Wettbewerbsprojekts und beschliesst eine Neu-Evaluation der Projektentwicklung am Uferweg.

Das Projekt Uferweg wurde daraufhin noch einmal gründlich überprüft und überarbeitet. Basierend auf einem vertieften Nachhaltigkeitsbericht und ökonomischen Berechnungen entwarf Previs drei Projektszenarien: Status Quo; Sanierung, resp. Weiterbauen am Bestand; Ersatzneubau (alternative Projektentwicklung).
Die dritte Variante – Ersatzneubau – erwies sich klar als die vorteilhafteste, sowohl aus wirtschaftlicher, städtebaulicher wie auch sozialer Sicht.

Der Stiftungsrat der Previs entschied daraufhin an seiner Sitzung vom 31.1.2014 eine alternative Projekt entwicklung.